Meine Reise

Sie haben Ihrer Reise noch keine Reise-Elemente hinzugefügt

Menu Menu
  • 0
    • Sie haben Ihrer Reise noch keine Reise-Elemente hinzugefügt

    Hier finden Sie Ihre ausgewählten Bausteine

    Info

    Rufen Sie uns an

    +49 2151 3880 205

    Öffnungszeiten:
    Montag – Freitag: 09:00 – 17:30 Uhr
    Samstag, Sonn- und Feiertag: geschlossen
    Persönliche Beratung in unserem Büro
    nach Terminvereinbarung

     
    Gnus und Flamingos am Lake Natron

    Nationalparks im Norden Tansanias

    Schatten einer Giraffe im Sonnenuntergang

    Schattenspiel einer Giraffe in der Serengeti

    Tansania bietet mit einer Vielzahl von Wildparks und Nationalparks eine gute Grundlage für abwechslungsreiche Safaris und einzigartige Tierbeobachtungen. Gut ein Viertel des gesamten Landes ist für den Naturschutz reserviert – so viel wie in keinem anderen Land.

    Um die Vielzahl der Parks besser einordnen zu können, teilt man diese oft in drei geographische Bereiche ein: dem nördlichen, östlichen und südlichen Bezirk. Mit unseren Safaris und Reisebausteinen haben wir uns auf den Norden Tansanias konzentriert. Hier finden sich neben der bekannten Serengeti und dem Ngorongoro Krater weitere tierreiche Parks, sowie der einzigartige Kilimanjaro.

    Auf dieser Seite finden Sie viele nützliche Informationen zu den Parks, die wir im Programm haben. Die Parks sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt und enthalten die wichtigsten Daten und Fakten.

    Einer der Momella Seen mit Flamingos

    Paddeln Sie auf einem der Momella Seen im Arusha Nationalpark

    Arusha Nationalpark

    Klein aber fein – so lässt sich der Arusha Nationalpark wohl zutreffend beschreiben. Die Größe des Parks wurde zwar im Jahr 2006 um das Doppelte auf etwa 300 km² vergrößert, dennoch ist er der kleinste Park im Norden Tansanias. Der Park ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und lässt sich gut in die folgenden drei Bereiche unterteilen:

    – Im Westen befindet sich der majestätische Mount Meru. Mit 4.565 Metern ist er der zweithöchste Berg Tansanias.

    – Der Ngurdoto-Krater und die wildtierreiche “Kleine Serengeti” befinden sich im Südosten des Parks. Am Kraterrand gibt es einige Aussichtspunkte, an denen Sie aussteigen und einen Blick hinab werfen können.

    – Im Nordosten befinden sich die sieben Momella Seen, die meist rund um das Jahr von Flamingos und Zugvögeln bevölkert werden. Einen der Seen können Sie mit unserem Baustein “Paddeln vorbei am Wildlife” mit dem Kanu erkunden.

    Kilimandscharo Nationalpark

    Schneebedeckter Kilimandscharo

    Von unten ist der Kilimandscharo sehr beeindruckend

    Rund 350 Kilometer südlich des Äquators befindet sich das Kilimandscharo Massiv. Mit 5.895 Metern ist der Kibo, beziehungsweise der Uhuru Gipfel, der höchste Berg des afrikanischen Kontinents. Seit 1973 gibt es den Kilimandscharo Nationalpark und 1989 erklärte die UNESCO die Landschaft zum Weltnaturerbe.

    Die Landschaft am Kilimandscharo ist sehr abwechslungsreich. Etwa alle 1.000 Höhenmeter ändert sich die Vegetationsstufe. Unterhalb der Parkgrenzen befindet sich fruchtbarer Boden, der landschaftlich genutzt wird. Es folgt eine dichte Waldformation, die einem tropischen Regenwald gleicht. Dort leben auch die meisten Tiere, wie Affen, Antilopen, Löwen und Elefanten. Nach einer Heidelandschaft, folgt eine kargere Hochland-Steinwüste. In der Gipfelregion gibt es außer kleinen Flechten keine Pflanzen. Es gibt größere Schneeflächen, die Gletscher verlieren jedoch zunehmend an Fläche.

    Faulenzender Löwe liegt völlig entspannt auf dem Baum

    Ein Baumlöwe im Manyara Nationalpark

    Manyara Nationalpark

    Der Manyara Nationalpark wurde im Jahr 1960 gegründet und ist der einzige Park, der im Gebiet des Großen Ostafrikanischen Grabenbruchs liegt. Im Westen wird der Park durch hohe Klippen begrenzt. Mehr als zwei Drittel des Parks nimmt der salzhaltige Lake Manyara ein, der saisonal von Flamingos bevölkert wird. Tierreich ist vor allem der Grundwasserwald; er ist beliebt bei den Elefanten, Wasser- und Buschböcken, sowie bei Pavianen und Meerkatzen. Mit über 400 Arten ist der Park ebenfalls gut für Vogelbeobachtungen geeignet.

    Mit etwas Glück sichtet man dort auch die für den Park bekannten Baumlöwen. Es gibt verschiedene Theorien was die mächtigen Tiere auf die Bäume treibt. Eine besagt, dass die Tiere vor den Tsetse-Fliegen am Boden flüchten. Halten Sie also eher in luftiger Höhe Ausschau nach dem König der Tiere. Ein Geheimtipp: Löwen bevorzugen die großen Akazienbäume.

    Am Lake Natron können Sie sich die Füße vertreten...

    Am Lake Natron können Sie sich die Füße vertreten…

    Lake Natron

    Ein Besuch am Lake Natron bringt Abwechslung in Ihre Safari. Anders als in den anderen Wildparks sind Sie hier aktiv unterwegs und erkunden die Umgebung des Sees. Unter anderem unternehmen Sie eine Wanderung zu zwei imposanten Wasserfällen, die das Südende des Sees speisen.

    Der abflusslose, stark alkalische See befindet sich im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabenbruchs am Fuße des Ol Doinyo Lengai Vulkans. Saisonal wird der See von bis zu 2,5 Millionen Zwergflamingos bevölkert. Die teilweise rote Färbung des Sees wird durch Salinenkrebse verursacht, die Hauptnahrung der Flamingos. Durch diese erhalten auch die Flamingos Ihre rosa Farbe.

    Den Lake Natron und die faszinierende Landschaft erleben Sie auf unserer Tour “Safari Pur“.

    Reisender auf dem Dach seines Fahrzeug

    Genießen Sie die Aussicht und halten Sie Ausschau nach den Tieren

    Ngorongoro Conservation Area

    Auf einer Fläche von 26.400 Hektar – halb so groß wie der Bodensee – können Sie im Ngorongoro Krater eine Vielzahl von Tieren beobachten. Es ist der größte nicht mit Wasser gefüllte Einbruchkrater weltweit. Bekannt ist er vor allem durch seine hohe Tierdichte. Je nach Jahreszeit befinden sich hier zwischen 15.000 und 25.000 Tiere – unter anderem die Big Five. Aufgrund der großen Tierpopulation halten sich innerhalb des Kraters auch verhältnismäßig viele Löwen auf. Giraffen und Impalas werden Sie vergeblich suchen, da der Kraterrand zu steil für die grazilen Tiere ist.

    Die Ngorongoro Conservation Area (NCA) ist ein Wildschutzgebiet, in dem nicht nur Wildtiere leben, sondern zum Teil auch die Viehherden der etwa 38.000 Massai, die im Umland des Kraters leben. Es ist also gut möglich, dass Sie zwischen Zebraherden auch ein grasendes Rind entdecken. Der Einklang zwischen Natur und Menschen ist weltweit einmalig.

    Riesige Gnuherde schlängelt sich über die Ebenen

    Von November bis Juli halten sich die Gnus in der Serengeti auf

    Serengeti Nationalpark

    Die Serengeti – der älteste und wohl bekannteste Nationalpark in Tansania. Der Park erlangte bereits im Jahr 1951 Nationalparkstatus und wurde durch die Naturschutzarbeit und den Film “Die Serengeti darf nicht sterben” von Michael und Bernhard Grizmek in den 1950er Jahren weltbekannt.

    Mit etwa drei Millionen größeren Säugetieren ist die Serengeti der tierreichste Nationalpark der Welt. In der baumarmen Savanne lassen sich die großen Tierherden gut beobachten.

    Ein großes Spektakel ist die große Migration, während der vor allem Gnus, Zebras und Antilopen alljährlich durch die Serengeti, den angrenzenden Ngorongoro Krater und die Massai Mara in Kenia wandern. Viele Raubtiere erwarten jedes Jahr sehnsüchtig die Ankunft der großen Herden.

    Besuchen Sie die großen Elefantenfamilien im Tarangire Nationalpark

    Eine von vielen Elefantenfamilien im Tarangire Nationalpark

    Tarangire Nationalpark

    Der Tarangire Nationalpark ist der Park mit der größten Elefantenpopulation des Nordens. 2006 wurden etwa 4.000 Tiere gezählt. Vor allem in der Trockenzeit tummeln sich die Elefantenfamilien und auch andere Tiere an den Ufern des Tarangire Rivers, der ganzjährig Wasser führt. Zu diesen Zeiten wandern die Tiere auch aus weiter entfernten Gegenden in die Region des Tarangire Nationalparks.

    Entlang des Tarangire Flusses befinden sich großflächige Sumpfgebiete mit schwarz-toniger Erde. Dort halten sich die Elefanten gerne auf und kühlen sich mit der schlammigen Erde ab. Die übrige Landschaft wird von der Baumsavanne beherrscht. Schirm- und Flötenakazien, sowie Affenbrotbäume dominieren das Landschaftsbild.